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Stärkung der Selbsthilfefähigkeit in außergewöhnlichen Notlagen
Heute haben erstmals das Modul 3 der Ausbildung „Erste Hilfe mit Selbstschutzinhalten (EHSH)“ durchgeführt. Der Lehrgang ist dem Bereich Zivil- und Katastrophenschutz zugeordnet und richtet sich an die Bevölkerung mit dem Ziel, Handlungssicherheit in außergewöhnlichen Notlagen zu vermitteln.
Im Fokus des Moduls stand die medizinische Erstversorgung unter erschwerten Bedingungen. Ausgangspunkt ist die Annahme, dass bei Ereignissen wie Naturkatastrophen, größeren Unglücksfällen oder langanhaltenden Stromausfällen die reguläre Hilfeleistung zeitlich verzögert oder nur eingeschränkt verfügbar sein kann. Die Teilnehmenden beschäftigten sich daher mit Maßnahmen, die auch mit begrenzten Mitteln über einen längeren Zeitraum hinweg durchgeführt werden können.
Neben der praktischen Anwendung von Erste-Hilfe-Maßnahmen wurden auch Hintergründe zur Organisation des Bevölkerungsschutzes sowie zur Arbeitsweise von Rettungskräften vermittelt. Ziel ist es, die Eigen- und Fremdhilfefähigkeit der Bevölkerung zu stärken und ein besseres Verständnis für Abläufe in Einsatzlagen zu schaffen.
Die EHSH-Ausbildung ist Teil eines bundesweiten Förderprogramms, das durch das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe koordiniert und aus Mitteln des Bundes finanziert wird. Dadurch können die Lehrgänge für die Teilnehmenden kostenfrei angeboten werden.